Amon Barth, 1984 geboren und aufgewachsen in Hamburg, weigerte sich am Gymnasium erfolgreich gegen die Mal- und Zeichenaufgaben im Kunstunterricht und realisierte stattdessen lieber experimentelle Filmprojekte.
Nach dem Abitur veröffentlichte er 2005 im Rowohlt-Verlag das Buch „Breit“, in dem er seine überwundene Cannabissucht kritisch reflektiert. Das Buch ist heute Schullektüre und erschien 2019 in einer erweiterten Neuausgabe. Amon Barth liest daraus in Schulen, Jugendzentren und auf Fachtagungen, beantwortet Fragen und gestaltet Workshops sowie Referate rund um das Thema Sucht. Dabei geht es nicht um Ermahnungen oder Verbote, sondern um einen ehrlichen Blick auf die eigene Geschichte, um Jugendliche dazu zu motivieren, sich auch selbst mit ihren Erfahrungen und dem Thema Sucht auseinanderzusetzen.
Sein filmisches Handwerk lernte er zunächst an der SAE Hamburg, bevor er an der Filmakademie Baden-Württemberg Regie im Dokumentarfilm studierte und 2017 mit „einfach loslassen“ abschloss, der in der SWR-Reihe „Junger Dokumentarfilm“ gezeigt wurde.
Heute ist Amon Barth sowohl im Bereich der Suchtprävention aktiv als auch als Tonmann für TV-Produktionen (u. a. für Spiegel TV, Galileo, Sat.1/Pro7 und den NDR) in Hamburg tätig.
